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Schadstoffe im Holzschutzmittel, Probenahme

Holzschutzmittel wie Lindan, PCP, DDT – Gift im Holz

Früher wurden Holzschutzmittel in Innenräumen achtlos eingesetzt. Die Gifte, die mittlerweile verbotene Stoffe wie Pentachlorphenol, Lindan oder Dichlordiphenyltrichlorethan enthalten, sind noch Jahrzehnte später nachweisbar. Und sie können ausdünsten, ohne dass die Bewohner sie riechen oder sehen. Über den Hausstaub, an dem sich die Giftstoffe anreichern, gelangen sie in die Atemwege.

Fungizide und Insektizide als Holzschutzmittel

Heute wissen wir: Der Einsatz dieser Fungizide und Insektizide in Innenräumen ist unnötig. In Ostdeutschland war vor allem das DDT-haltige Holzschutzmittel „Hylotox 59“ ein nachgefragtes Pflegemittel. Wie übrigens auch PCP, das nicht nur Holzmaterialien vor Schädlingen schützen sollte, sondern auch Leder, Teppiche, Zelte und Naturmaterialien. Die Wirkung der gefährlichen Stoffe ist zwar unklar, besonders verwirrend sind die diffusen Symptome, die Betroffene zeigen: Sie reichen von Hauterkrankungen über Leberstörungen bis hin zu Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Müdigkeit, Schlafstörungen und Schädigungen am Immunsystem.

Gift – in den eigenen vier Wänden: UVS sucht für Sie nach Holzschutz-Altlasten.

Wir messen für Sie die Pestizid-Belastung in Ihren Räumen; vor allem dort, in denen Hylotox großflächig verwendet worden ist. Sie erhalten dann von uns Sanierungsempfehlungen und wir nennen Ihnen Partner aus dem UVS-Netzwerk, die diese unerlässlichen Sanierungen übernehmen können.

Dunkle Balken und Fensterrahmen? Ihre Immobilie wurde vor 1980 gebaut? Die UVS-Schadstoff-Experten klären für Sie, ob sich in Ihren Räumen Holzgifte befinden.